Automatisierte Defibrillation in der Kritik

Eine Unterbrechung der CPR (cardiopulmonary resuscitation) ergibt sich in der AED-typischen Vorbereitungsphase der Defibrillation. Die Ersthelfer unterbrechen die Thoraxkompressionen, während der AED eine softwaregesteuerte Analyse des EKG vornimmt und sich gegebenenfalls auf die Applikation der Stromstöße vorbereitet. Eine Studie des Resuscitation Outcomes Consortium, ein Zusammenschluss von 11 Zentren aus den USA und Kanada, zeigt nun, dass die Dauer dieser Vorbereitungsphase die Prognose der Patienten negativ beeinflusst.

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Kardiologen fordern Notfallpläne bei Sport-Events

Die Zahl der plötzlichen Herztode auf Massensportveranstaltungen könnte deutlich gesenkt werden, wenn die Veranstaltungsorte mit automatisierten externen Defibrillatoren (AED) ausgerüstet würden und medizinische Notfallpläne erstellt werden, um Betroffene innerhalb weniger Minuten in die nächste Klinik zu transportieren.

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Video zum Larynxtubus

Mit dem Beitrag zum Larynxtubus ergänzen wir unsere Reihe der Videos zum Notfallmanagement in der Arztpraxis. Die 2010er Empfehlung des European Resuscitation Counsils stellt in der Initialphase der Reanimation die kontinuierliche externe Herzkompression in den Vordergrund. Trotzdem gilt, bei einer durch professionelle Helfer und Ärzte eingeleiteten Reanimation, weiterhin die zügige Atemwegssicherung ebenso als unabdingbar.

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ERC-Guidelines 2010

Die ERC-Guidelines 2010 können beim Springer Verlag kostenlos aus dem Onlinearchiv runtergeladen werden.

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Vorschrift: Ausbildung am AED auch für Ersthelfer

In den berufsgenossenschaftlichen Verordnung BGG 948 ist seit dem Jahr 2011 eine Aus- und Fortbildung aller betrieblichen Ersthelfer in der praktischen Anwendung eines AED vorgeschrieben. Unabhängig, ob die jeweilige Arbeitsstätte einen AED vorhält oder nicht (eine Vorhaltung wird abhängig von einer “Gefährdungsbeurteilung” nur in bestimmten Fällen empfohlen).